Die Blutspende eines Hundes rettet einer Katze das Leben

Manchmal kann sich ein natürlicher Feind auch als ein toller Freund entpuppen, auch wenn es im Allgemeinen immer wieder heißt, dass sich Hund und Katz spinnefeind sein sollen. So jedenfalls ist es nun in Neuseeland geschehen, denn dort hat ein Hund einer Katze das Leben gerettet.

Der Kater Rory hatte vermutlich Rattengift gefressen, durch das sich innere Blutungen einstellten. Häufig legen Hundehasser damit Giftköder aus und bringen nicht nur diese Tiere in große Gefahr, sondern ebenfalls andere Tiere, wie beispielsweise Katzen und selbst Kinder. In dem Fall von Rory war eine umgehende Bluttransfusion notwendig, um das Leben der Samtpfote retten zu können, denn schon bei der Ankunft in der Tierpraxis litt er unter starken, inneren Blutungen. Laut einem Interview der Tierärztin Kate Heller, dass sie der Zeitung „New Zealand Herald“ gab, war der Spender ein Labrador. Da der Gesundheitszustand des Katers mehr als kritisch war, hat sie sich dazu entschlossen, das Blut des Hundes, der gerade verfügbar war, für eine Bluttransfusion zu verwenden.

Diese Alternative mag sicherlich für viele Menschen verrückt klingen, aber hier ging es in erster Linie darum, das Leben einer Katze zu retten, was den Ärzten in Neuseeland auch erfolgreich gelungen ist. Selbst die deutschen Tierärzte können bestätigen, dass in Extremsituationen Bluttransfusionen zwischen Katze und Hund zweifelsohne möglich und auch von Erfolg gekrönt sind.

Die Besitzerin von Rory ist natürlich überglücklich, denn dem Kater geht es nach der Transfusion wieder prächtig. Und auch sonst hat er sich nicht verändert, er ist ganz normal geblieben, weder bellt er noch bringt er nun die Zeitung zu seinem Frauchen.

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2 Gedanken zu “Die Blutspende eines Hundes rettet einer Katze das Leben

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