Jagdfieber bei Katzen reduzieren – 3 hilfreiche Tipps

Katzen gehen gern auf die Jagd, auch wenn sie schon gesättigt sind. Dass dieser Trieb ihnen kaum abtrainiert werden kann, ist Tierpsychologen schon lange verständlich. Jagdtiere haben ihr Handeln seit Jahrmillionen in den Genen fest verdrahtet und können unter Zivilisationsbedingungen so schnell nicht umlernen. Dass Jagdtiere, wie es die Katzen sind, aber durchaus lern- und anpassungsfähig sind, ist vielen Tierbesitzern schon lange bekannt, denn manche Katzen legen die erjagten Mäuse ihren Besitzern vor die Füße. Diese sind davon zwar nicht begeistert, sollten aber wissen, dass ihre Katzen damit ihnen zeigen wollen, wenn sie als Herrchen oder Frauchen im Haus anerkennen.

Ist das Jagdfieber der eigenen Katzen aber zu stark, dann fragen viele Katzenfreude einen Tierpsychologen, wie man denn auf das Jagdverhalten wirksam Einfluss nehmen kann. Hierzu gibt es ein paar einfache Tricks:

Ignorieren statt Reagieren
Bekannt ist der Effekt aus der Lernforschung. Jede Reaktion (auch eine Strafe) ist ein Signal für das Tier, dass sein Verhalten beachtet wird. Und jede Beachtung ist eine Belohnung. Wer also die Motivation zum Jagen zurückdrängen möchte, der reagiert am Besten nicht sichtbar auf das Auftauchen einer getöteten Maus. Später, wenn die Katze es nicht sieht, kann man die Maus geräuschlos entfernen.

Warnen der potentiellen Jagdopfer
Man bindet um den Hals der Katze eine Glöckchen. Dann haben Mäuse ausreichend Zeit, die Flucht zu ergreifen, wenn die Katze in ihr Umfeld gerät. Allerdings muss man sich auch klarmachen, dass man damit die eigene Katze frustriert, die sehr gerne ihren Jagdtrieb ausleben möchte.

Beschäftigung statt unbeachtet laufen lassen
Beschäftigt man sich mit seiner Katze, spielt mit ihr oder motiviert sie zu quasi sportlichen Aktivitäten, dann ist die Katze öfters beschäftigt und hat weniger Zeit, um auf die Jagd zu gehen. Auch die damit einhergehende Ermüdung kann den Jagdtrieb reduzieren.